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1.

Verlustangst

Du denkst viel über Beziehungen nach. Mehr, als du eigentlich möchtest.
Nicht, weil du „zu emotional“ bist, sondern weil dein inneres System sehr wach ist, wenn Nähe auf dem Spiel steht.

 

Schon kleine Veränderungen können dich verunsichern.
Eine kürzere Nachricht. Ein anderer Ton. Weniger Initiative.
Und dein Inneres beginnt zu arbeiten:
Habe ich etwas falsch gemacht? Zieht sich die Person zurück? Bedeutet das etwas?

 

Du willst eigentlich einfach nur lieben. Aber Beziehung fühlt sich für dich oft nicht ruhig an, sondern angespannt. Du bemühst dich, bist verständnisvoll, reflektiert, gehst auf andere ein und verlierst dabei langsam das Gefühl für dich selbst. Grenzen verschwimmen. Bedürfnisse werden hinten angestellt. Hauptsache, die Verbindung bleibt.

 

Das Problem ist nicht, dass du zu viel brauchst.
Das Problem ist, dass dein Nervensystem Nähe mit Sicherheit verknüpft hat.

 

In unserer Arbeit geht es darum, innere Sicherheit aufzubauen, die nicht von der Reaktion eines anderen abhängt.

Du lernst, deine Gefühle zu regulieren, ohne dich anzupassen oder zu kontrollieren.

Du verstehst, woher deine Muster kommen und vor allem, wie du aus ihnen aussteigen kannst.

Nähe darf sich ruhig anfühlen. Stabil. Nicht wie ein ständiger Alarmzustand.

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