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Ängstlich-Vermeidend
(Desorganisiert)

Dieser Bindungsstil wird häufig übersehen oder dem ängstlichen bzw. vermeidenden Typ zugeschrieben. Doch er ist komplexer, denn Nähe bedeutet gleichzeitig Sicherheit und Gefahr.

Er wird oft wenig thematisiert, weil er schwer einzuordnen ist. Doch gerade hier braucht es einen eigenen, feinfühligen Blick.

Hier reicht es nicht, nur an „Verlustangst“ oder „Bindungsangst“ zu arbeiten. Es braucht ein differenziertes Verständnis und einen stabilen Rahmen.

In der Zusammenarbeit schauen wir uns konkret an:​​​​

Regulation deines Nervensystems: Besonders in Momenten von Freeze, Überwältigung oder plötzlichem inneren Rückzug.

Verstehen und Lösen von Scham: Damit du dich nicht länger für deine Widersprüchlichkeit abwertest.

Schrittweiser Aufbau von sicherer Nähe: Ohne in Panik, Abwehr oder Selbstsabotage zu kippen.

Sicherer Umgang mit Distanz: Verlustangst oder Kontrollimpulse steuern nicht mehr automatisch dein Verhalten.

Klare Beziehungsstandards: Du definierst, was für dich nicht mehr verhandelbar ist und hörst auf, dich unter deinem Wert zu verkaufen.

Effektive Kommunikation: Bedürfnisse äußern ohne Druck, Vorwurf oder emotionale Eskalation.

Stabileres Grundvertrauen: In dich selbst, deine Wahrnehmung und deine Entscheidungen, sodass Nähe nicht mehr gleichzeitig Anziehung und Bedrohung ist.

Klare Selbstführung in Beziehungen: Auch wenn dein System aktiviert ist.

Verstehen und Umwandeln alter Schutzstrategien: Sodass sie ihre Macht über dein Beziehungsverhalten verlieren.

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